Die neusten Beiträge

Test

Eine kurze Darstellung der Entwicklungsgeschichte von Videospielen

Eine kurze Darstellung der Entwicklungsgeschichte von Videospielen

Spätestens seit dem Siegeszug der Smartphones sind Videospiele aus dem Leben von Kindern und Jugendlichen kaum mehr wegzudenken. Während manche Eltern sie als gewaltverherrlichenden schlechten Einfluss sehen, der nur vom Lernen abhält, akzeptieren andere sie als eine von vielen modernen Unterhaltungsformen. Während Videospiele auf den Bildschirm begrenzt sind, geht die Virtual Reality Entwicklung noch einen Schritt weiter und schließt die Lücke zwischen Realität und Simulation. Dieser Beitrag zeigt, wann und wo Videospiele entstanden und wie sie sich bis heute weiterentwickelt haben.

Die Anfänge im 20. Jahrhundert

Videospiele, wie Kunden sie heute kennen, entwickelten sich aus technischen Versuchen an Universitäten. Ursprünglich ahnte niemand, welchen Lauf die weitere Forschung nehmen würde und welche Möglichkeiten die Computertechnologie letztendlich eröffnen würde – Begriffe wie Virtual Reality Entwicklung klangen damals wie Science-Fiction. Im Jahr 1951 benötigten Spieler des Spiels „Nim“ einen eigens dafür entwickelten Computer namens Nimrod, der auf den zu Anfang der IT üblichen Lochkarten basierte. Personal Computer für den Heimgebrauch gab es zu dieser Zeit noch nicht.

1952 folgte das Spiel „OXO“, bei dem es sich um eine digitalisierte Version von Tic-Tac-Toe handelt. Es wurde im Rahmen seiner Doktorarbeit von A. S. Douglas entwickelt, der an der Universität von Cambridge studierte. Dafür wurde ein EDSAC benötigt, ein Hochleistungscomputer, der ebenfalls in Cambridge entwickelt und ab 1949 nutzungsbereit war.

In den 1980ern erlebten Videospiele durch die zunehmende Verbreitung von Heimcomputern wie dem C64 einen Aufschwung. Die Computer waren nun leistungsstark genug, um anspruchsvollere Anwendungen und grafische Darstellungen berechnen zu können. 1983 folgte ein jähes Ende, da die Umsätze wegen ungenügender Produkte zurückgingen. Im selben Jahr erreichte der Famicom aus Japan den US-amerikanischen Markt und belebte die Videospielbranche erneut. Es folgten Nintendo Entertainment System (NES), Game Boy und Atari Lynx, die Videospielen zu immer größerem Erfolg verhalfen.

Fortschritte im 21. Jahrhundert

Die hohen Verkaufszahlen generierten Erlöse, die viele Firmen wie Nintendo, Atari, Sony und Microsoft in Forschung und Entwicklung investierten. Das Ergebnis waren neue Konsolen PlayStation 2, Xbox 360 und Nintendo Wii. Die höhere Leistungsfähigkeit der Prozessoren hob Grafik, Spielmechaniken und Tempo auf ein neues Niveau, wodurch sie auch für erwachsene Kunden interessant wurden. Mit Musik, die durch Orchester eingespielt wurde, haben einige Videospiele Anerkennung als neue Kunstform erlangt. Bis jetzt ist kein Ende der Erfolgsgeschichte in Sicht.

Klaus

Weitere Beiträge x